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SEPA-Umstieg - Frist bis 1.8.2014 verlängert.

SEPA bitte warten: Eigentlich sollte mit 1. Februar bei allen nationalen wie EU-weiten Überweisungen bzw. Lastschriften Bankleitzahl und Kontonummer durch die weltweit eindeutige IBAN ersetzt werden. Mit SEPA soll der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr vereinheitlicht und damit beschleunigt und vereinfacht werden. Weil der Umstellungsprozess in den zum SEPA-Verbund gehörenden 33 Staaten bisher aber nur schleppend vorangeht, hat die EU-Kommission nun eine Verlängerung der Übergangsfrist angekündigt. Noch weitere sechs Monate haben Unternehmen Zeit, ihr Zahlungs- und Buchhaltungssystem den SEPA-Anforderungen anzupassen.

 

Was SEPA für Ihr Unternehmen bedeutet

Unternehmen müssen beim SEPA-Lastschriftverfahren die IBAN-Daten ihrer Kunden und Geschäftskontakte abfragen und folgende Anforderungen umsetzen:

 

  • Eine entsprechende AGB-Änderung
  • Anforderung Creditor-ID bei der Hausbank 
  • Einführung der Mandatsvereinbarung (Autorisierung der Lastschrift mittels schriftlichen "Vertrags", z.B. zwischen Unternehmen und Kunden)
  • Angleichung der IT- und Softwareprozesse
  • Anpassung aller Brief-, Mail-, Rechnungsvorlagen

 

Die Umstellung auf das einheitliche SEPA-Verfahren braucht ihre Zeit, allerdings sind wir schon gespannt, ob die EU-Kommission in einem halben Jahr noch mal in die Verlängerung gehen muss.

 

Quellen und Infos:

Salzburger Nachrichten, 9.1.14: IBAN der Schreckliche

Österreichische Nationalbank